Zum Gedenktag des „Heiligen Methodius“ in Ellwangen – Rückblick 1999

Auszug aus „Makedonija“ – das Magazin für die Makedonen im Ausland, Nr. 549, Jahr 1999

Auswanderungsministerium – Patron des Gedenktages des „Heiligen Methodius“ in Ellwangen

Der Gedenktag des makedonischen und allslawischen Aufklärers „Hl. Methodius“, der jedes Jahr am 24. Mai seiner zweieinhalbjährigen Gefangennahme in den dunklen Kerkern in der Stadt Ellwangen, Deutschland, gedacht wird, steht dieses Jahr unter der Schirmherrschaft des Auswanderungsministeriums. Diese Entscheidung wurde auf dem Treffen am 6. März dieses Jahres in Ellwangen getroffen, an dem Vertreter mehrerer Kirchengemeinden, Vereine und Vereinigungen von Makedonen aus Süd- und Mitteldeutschland teilnahmen. An dem Treffen nahmen Martin Trenevski M.A., Minister für Auswanderung der Republik Makedonien und Sonja Dimitrovska, stellvertretende Ministerin, teil.

Aus gegebenen Anlass wurde für eine erfolgreiche Organisation des Programms ein Vorstand mit 9 Mitgliedern gebildet, dessen Aktivitäten vom stellvertretenden Erzbischof Mirko Pesovski, koordiniert wird. Der Vorstand besteht aus: Dr. Tomislav Lukarov, Jovan Griovski, Kiro Zlatkov, Trajce Kostadinovski und Jovan Ristov, Lili Betz, Doncho Panov, Ilija Gjorevski und Spase Bozinov.

Die diesjährige Gedenkfeier des „Heiligen Methodius“ wird von einem vielfältigen, kulturell- künstlerischen Programm mit Auftritten von Künstlern aus der Republik Makedonien geprägt sein. Es wird erwartet, dass Ellwangen am 24. Mai zu Ehren des „Heiligen Methodius“, in der die Republik Makedonien am 1. Juni 1996 eine Gedenktafel errichten ließ, mehrere Tausend Makedonen aus ganz Deutschland sowie aus den Nachbarländern besuchen werden.

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