Pianist Simon Trpčeski mit Klassik-Konzert am 6. Oktober in Mainz

Mit Simon Trpčeski startet die neue Saison der beliebten Konzertreihe „SWR2 INTERNATIONALE PIANISTEN“

Der gebürtige Makedone Simon Trpčeski vereint auf der Bühne kraftvolle Virtuosität und expressiven Ausdruck mit einer ordentlichen Prise Charisma.

Als leidenschaftlicher Botschafter des kulturellen Erbes seines Heimatlandes Makedonien überwindet er nationale Grenzen ebenso leichtfüßig wie musikalische. Besonders am Herzen liegen ihm folglich – neben den großen klassischen Namen der Klavierliteratur, allen voran Beethoven – die bedeutenden osteuropäischen und russischen Komponisten von Chopin bis Prokofjew und Tschaikowsky. Letzteren zeigt er in Mainz in der pianistisch ausgesprochen attraktiven Bearbeitung seines russischen Kollegen Michail Pletnev.

Datum: 6. Oktober 2023

Beginn: 19:00 Uhr, Einlass: 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: Frankfurter Hof, Augustinerstraße 55, 55116 Mainz

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart
Acht Variationen A-Dur über die Arie „Come un agnello“ A-Dur KV 460

Frédéric Chopin
Vier Mazurkas op. 24

Peter Tschaikowsky
Aus „Der Nussknacker”, Suite op. 71a, für Klavier bearbeitet von Michail Pletnev:
Marsch · Tanz der Zuckerfee · Tarantella · Intermezzo · Trepak · Chinesischer Tanz · Pas de deux

Ludwig van Beethoven
Zwölf Variationen über einen russischen Tanz aus Paul Wranitzkys Ballett „Das Waldmädchen“ A-Dur WoO 71

32 Variationen über ein eigenes Thema c-Moll WoO 80
Sergej Prokofjew
Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83

Mit Unterstützung von KulturOp, Makedoniens führender Kunst- und Kulturorganisation, und des Kultusministeriums der Republik Makedonien, kümmert sich Trpčeski auch um die Talentförderung junger makedonischer Nachwuchskünstler. Der 1979 in Makedonien geborene Trpčeski studierte bei Boris Romanov und ist Absolvent der Musikhochschule an der „Hl. Kyrill und Methodius“ Universität in Skopje. Er war BBC New Generation Artist und wurde 2003 mit dem Royal Philharmonic Society Young Artist Award geehrt. Sein Deutschland-Debüt gab er im April 2005 beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin mit Ravels Klavierkonzert G-dur.

Das 2022 in Berlin aufgenommene Album „Variations“ von Simon Trpčeski wurde von einem der renommiertesten Musikmagazine Deutschlands – dem FONO FORUM – zum „Album des Monats“ gewählt.

Album „Variations“ von Simon Trpčeski

Mit seinem eigenen Musikprojekt „Makedonissimo“, was ’sehr makedonisch‘ bedeutet, verlässt Pianist Simon Trpčeski die gewohnten Pfade von Beethoven und Brahms, um die Musik seiner Heimat zu feiern. Trpčeski nimmt die Zuhörer mit auf eine fröhliche Tour durch die unglaublichen Rhythmen und eindringlichen Melodien der makedonischen Volksmusiktradition, wo hochkomplexe, vom Jazz beeinflusste Riffs und Harmonien nahtlos miteinander verwoben sind. Inspiriert von Trpčeskis Leidenschaft für die volkstümlichen Traditionen seiner Heimat Makedonien schuf der makedonische Komponist Pande Šahov (geb. 1973) einen 6-sätzigen Zyklus, den er Pletenki (Zöpfe) nannte. In diesen neuen Arrangements verschmilzt Šahov seine eigene Klangwelt, die von einer impressionistischen Haltung gegenüber Resonanz und Jazzharmonik beeinflusst ist – mit der traditionellen Musik Makedoniens. Dieses Projekt hatte seine Weltpremiere am 18. Mai 2017 bei den Ludwigsburger Festspielen und begeisterte anschließend das Publikum in Großbritannien (London, Liverpool, Birmingham), Slowenien (Ljubljana), Frankreich (Lille), Polen (Warschau, Stettin, Danzig, Kattowitz), den Niederlanden (Amsterdam), Serbien (Belgrad) und Südkorea (Jeongseon, Wonju, Chuncheon).

Album „Makedonissimo“ – Simon Trpčeski & Friends