Exklusive Informationen aus Regierungskreisen: Keine Gespräche über die Rückführung abgelehnter Asylbewerber aus dem Vereinigten Königreich nach Makedonien
Der Zentralrat der Makedonen in Deutschland hat durch hochrangige, vertrauenswürdige und uns gut bekannte Regierungskreise exklusive und verlässliche Informationen erhalten, dass die Gespräche zwischen Makedonien und dem Vereinigten Königreich sich ausschließlich auf eine verstärkte Zusammenarbeit im Kampf gegen illegale Migration bezogen haben.
Diese Quellen stellen unmissverständlich klar, dass es keinerlei Gespräche, Absprachen oder Überlegungen zur Rückführung abgelehnter Asylbewerber aus dem Vereinigten Königreich nach Makedonien gibt.
Solche Behauptungen seien nicht nur vollkommen unwahr, sondern auch rechtlich unmöglich, da die Überstellung von Personen in ein Drittland, das nicht ihr Herkunftsland ist, sowohl nach britischem als auch nach makedonischem Recht nicht zulässig wäre.
Zudem bestätigen hochrangige Regierungskreise, dass weder Camps noch Aufnahmezentren noch irgendeine Form der Unterbringung abgelehnter Asylbewerber in Betracht gezogen wurden oder werden.
Der Fokus der Gespräche lag ausschließlich auf technischer, sicherheitsbezogener und rechtlicher Zusammenarbeit, nicht auf der Aufnahme von Personen, die im Vereinigten Königreich abgelehnt wurden.
